Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbrit. Zl9

brauchs, feucht erhalten will, um ihn, auch fürunvorhergesehene Falle, sogleich aufwärmen zukönnen, so ist das erwähnte Conservirmittel nichtausreichend, um die durch Geruch und Schim-mel sich ankündigende Fäulniß abzuhalten. Willman ihn im Gefäße ganz austrocknen lassen, soist das Aufwärmen auf den Fall des Gebrauchsmit Zeitverlust verbunden. Herr Blascheschlägt daher folgende Bereitungsart eines trock-nen Leims vor, den Man in einer verschlossenenDose, so lange mau will, aufbewahren, und inder Geschwindigkeit zum Gebrauch auflösen kann.

Man koche eine beträchtliche QuantitätLeim zu einer ziemlich dünnen Consistenz, undwenn sich nach dem Kochen zu viel Unveinigkei-ten darin zeigen, so lasse man ihn durch ein lei-nenes Tuch laufen. Diesen Leim trägt man,vermittelst eines großen Pinsels, gleich xinemFarbenanstrich, doch nur sehr dünn, auf dieglatte und reine Oberfläche metallener Körper.Man kann sich zu lehtern einiger Tafeln vonverzinntem Eisenblech oder auch reiner kupfer-ner oder zinnerner Gefäße bedienen. DieserLeimaufrrag hängt sich beym Trocknen nicht festan das kalte Metall, sondern schält sich von selbstin zarten Blättern los. Von solchem dünnge-blätterten Leim kann man sich auf diese Art ei-ne» beträchtlichen Vorrath sammeln. Um ihn zugebrauchen gießt man in einem Gefäße die nö>thige Quantität Wasser darauf; in Zeit voneiner Minute oder noch früher, sind die Leim-blättchen aufgequollen, um sie dann in mäßigerWarme, ohne des Kochens zu bedürfen, nurzergehen zu lassen. Diese Methode ist vorzüg-lich auch zur schnellen Verfertigung des Leim-Wassers, das besonders im Sommer so schwer