Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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zi8 Papparbeit.

Mündung des Gefäßes einen Draht auszuspan-nen, um an diesem den Pinsel jedesmahl abzu-streichen. Das Abgestrichene fällt größtentheilsherunter, so daß sich dem Drahte nur äußerstwenig anhangt, der. Rand des Gefäßes würderem bleiben, und man würde auf diese Art dieVerschlimmerung des Kleisters verhüten.

Beym Gebrauche des Leims hat man sichfolgendes zu merken:

r) Man lasse den Leim nie in dem Gersäße, worin er gekocht worden ist, sondern gießeihn sogleich nach dem Kochen in ein anderes reirneS Gefäß mit dauerhafter Glasur; denn die amBoden jenes Gefäßes, zum Theil auch am Ran»de zurückbleibenden halbverbrannten Theile undandere Unreinigkeitcn würden bald die ganzeMasse verunreinigen.

2) Da der Leim öfters aufgewärmt werrden muß, so bediene man sich nur kleiner Gerfäße, die auf dem Ofen und selbst über einerLichrflamme sehr bald erwärmen. Es ist nöthigvor jedesmahligem Aufwärmen, zur nachherigenVerdünnung, über den Leim ein wenig Wasserzu gießen, und man suche sich bald ein richtigesund schnelles Urtheil über das Verhältniß desbeyzumischenden Wassers zur jedesmahligen Quan-tität und Consistenz des Leims zu erwerben.Beym Aufwärmen darf übrigens der Leim niewieder siedend heiß gemacht werden, indem dießseine frühere Verderbniß unfehlbar herbeyführenwürde.

z) Zur länger« Erhaltung des Leims kannzwar schon die beym Kochen zu veranstaltendeBeymischung von ein wenig pulverisirten Alaunetwas beytragen; allein wenn man den Leim,auch wahrend längerer Perioden des Nichtge-

brauchs,