Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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auch flachere Gefäße in hinreichender Anzahlund von verschiedener Größe anschaffen. Auchhat man kleine Schalen von dieser Glasur inForm der gewöhnlichen Kaffeetassen, diese sindzum Einrühren der Farben zum Anstreichen n.chtunzweckmäßig. Hat man Gelegenheit sich solcheSchalen aus Fayence, und noch besser ausSteingut machen zu lassen, so sind diese freylichnoch viel vorzüglicher. Und wenn man dauer-haftere Leimgefaße verlangt, so thut man ambesten, kleine, doch nicht zu flache, Schalen vonverschiedener Größe bey einem Kupferschmidtzu diesem Zwecke zu bestellen. Man gewinnt da-durch zugleich den Vortheil, daß diese Gefäße,wenn sie einmahl erwärmt sind, die Wärmelänger als irdene Gefäße beybehalten.

5) Zum Aufwärmen des Leims und derLeimfarben bedarf man eines Grades von War-me, bey welchem der geronnene Leim schnell ge-ring schmilzt, ohne der Gefahr zu verbrennenso leicht ausgesetzt zu seyn. Zm Winter ist hier-zu die Ofenröhre, im Sommer ein schwachesKohlenfeuer oder eine Lichtflamme dienlich. Daletztere in den meisten Situationen viel leichterals jenes zu veranstalten ist, so wird man siefreylich in sofern vorziehn; allein das Ueberhal»ten des Gefäßes (das für diesen Fall nur kleinseyn darf) über die Lichrflamme, ist unbequemund zeitraubend, und die Gefäße werden nochüberdieß unken davon rüstig. Man kann aberdiesen dreyfachen Nachtheil durch folgende Ge-räthschaft aufheben.

Man lasse sich aus sehr dünnem Eisen, oderMessingblech (bey einem Schlosser, nicht beymKlempner) einen abgekürzten Kegel von etwa 5bis 6 Zoll Höhe verfertigen, dessen obere Mün-Der. rechn, Lnc, fiVU. Theil, X düng