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Pappe.
z wiederhohlten Mahlen und mit 2 oder z ver-schiedenen Lagen gemacht sind; gclciinre Pappe,weil man verschiedene Bogen mit bloßer Hülfedes Leimes über einander gelegt hat.
Es sind bey der Pappenmachcrarbeit über-haupt acht Stücke zu beschreiben: die Faulbütte,der Stampftcog, der Stein» die Bütte oderKufe, die Presse, der Aufhangesaal/ die Glätt-maschine und die Zusammenleimung. Eine Werk-statt von 25 Fuß lang gegen 20 Fuß in dieBreite ist zu der Arbeit der Pappe, die Faul-bütte und den Aufhängcsaal ausgenommen, hin-reichend.
Man nimmt zu der Materie der grobenPappe eine jede Are von Papier, gutes oderschlechtes, vornahmlich aber dasjenige, was zunichts anderm dienlich ist, alle Abschnittst!, vondem Messer der Buchbinder, der Äarcemnacher,der Papiecmacher, Bilder- oder Fächermahler;alle Arten von unnühem, gedrucktem, beschriebe-nem, weißem oder buntem Papier, alte zerrisse-ne Pappe, die um Zucker und andere Materia-listenwaaren gewickelt ist, Hüte- oder Pelzfutter,und andere ähnliche Sachen.
Die Pappenmacher würden Materien genughaben, wenn ihnen die Buchhändler um einenbilligen Preis alte Bücher, die in Rießen wieMaculatur verkauft werden, überließen; da ma«raber für dergleichen sechsmahl mehr bey den Ge-würzkrämern und Bukterhändlcrn bekommt, alsdie Pappenmacher dafür geben können, so sindsie gezwungen, rnit denen zufrieden zu seyn, wei-che nicht zum Einwickeln dienen.
Die Abschnittst! und andere schlechte Pa-riere werden der Centner zu einigen Thalernderkaufr; die Kartenabschnittstl aber werden, da
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