Pappe.
den Formen fallende Wasser abtröpfeln laßt.Diese Abtropfpfaune ist allezeit langer, als dieWerkbütte, damit das Ende, wodurch es ab-tröpfelt, das Wasser in ein Faß ablaufen lassenkann, welches sich sonst nicht leicht sehen lassenwürde. Die Abtropfpfanne muß auch ohnge- ^fahr dritthalb Fuß breit seyn, um die Rahmender großen Pappe bequem darin zu sehen. Von >einer Seite ruhet sie auf dem Rande der Werk-bütte, und von der andern giebt man ihr mei- ^stentheils zwey Füße oder hölzerne Stühen, nahm» >lich einen in jedem Winkel, wie man es in derKupftrtafel bey der zweyten Verrichtung (2) sieht.
Von den Pappformen.
Die Formen sind Rahmen von verschiede-nen Größen, mit welchen man den Teig schöp-fet, woraus die Pavpe werden soll. Die Rah-men bestehn aus vier Leisten von Eichenholz von ^
vhngcfähr z Fuß lang, und zwey Fuß breit, und >
einen Zoll dick, welche durch die vier Keile rechtviereckig an einander gefügt sind, und die 2 gro-ßen Leisten sind noch durch io oder 12 andre, >bisweilen auch nur durch einen einzigen zusam-men verbunden, alles dieses wohl vereinigt undwagerecht. Ueber einer der Oberstachen dieserForm von dem einen bis zu dem andern Endeihrer Lange liegen verschiedene messingene Drähte,welche ohngcfähr von einer halben Linie dick, undfast eine Linie in der Entfernung von einander !sind; sie sind fast eben so wie die Formen derPapiermacher, doch mit diesem Unterschiede, daß !' die Formen der Pappcnmacher nicht so viel Um- >stände und Zierlichkeit und Sorgfältigkeit erfor-dern, und daß diese meßingenen Drähte nicht mit
großer