Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
360
JPEG-Download
 

Pappe,

z6o

ist daher genöthigt, bey jeder eine Stecknadelzu gebrauchen, und eine jede besonders aufzu-hängen.

Man bedient sich zuweilen aufgezogenerSeile, und zuweilen der Latten, welche die ZierZelsteine des Daches tragen.

Manchmahl werden auch die sehr dünnenPappbogen, und welche man verdoppeln will, aufStangen, nach der Art des Papiers aufgehängt.

Zu diesem Behuf bedient man sich eines Auf-hängers oder Aufhängekreutzrs. Dieses ist eine >lange Stange, durch welche an ihrem Ende ein ,Stock, oder ein kleines Bret, in Gestalt desl', lgeht, womit man die Bogen auf die Stangenhangt, man wartet aber nicht, um sie wiederherab zu nehmen, bis sie ganz trocken sind.

Wenn man nicht Raum genug hat, allePappen auf die Weise aufzuhängen, so stellendie Arbeiter einige auf den Fußboden aufgerich- 'tet hin, indem sie selbige auf der schmalen Seite !gegen einander angelehnt stehend machen, aufdieselbe Art wie die Kinder ihre Kartenhäuserhaltbar machen, welches man nennt; im Vierecksetzen; folglich haben sie die Luft allemahl aufbeyden Seiten, und trocknen fast eben so gut,als die aufgehängten. Man hat nicht nöthig,die Pappe sogleich, wie sie aus der Presse ge- >kommen ist, aufzuhängen. Oftmahls wartet man ,bis auf den folgenden Tag, und noch länger, Iohne daß daraus die geringste Unbequemlichkeit §entsteht.

Von dex Glättmaschine.

I

Die Glätte der Pappenmacher ist sehr noth?wendig, um die Pappen dünner und dichter z"