Pappel.
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Da die Verschiedenheit der Farben beyden Blumen der ersten Art etwas bloß zufälli-ges ist, und auch die gefüllten Blumen bloßeVarietäten sind, die ihren Grund in der War-tung haben: so haben die Botanisten daraus kei-ne verschiedene Arten gemacht. Hier können wirindeß die verschiedenen Farben bemerken, die maninsgemein an ihren Blumen beobachtet. Siesind bald weiß, bald blaß, roth, dunkelroth,schwarzroth, purpurroth, gelb und fleischfarbig.Außer diesen hat Miller vor vielen Jahren,in dem Garten des Lord Burlingto'r zu Lon-don, einige Pflanzen mit scheckigen Blumen ge-sehen, die man aus Samen, der aus China ge,kommen war, gezogen hatte.
Die Varietäten der gefüllten Rosenpappelnsind zwar nicht beständig; indessen wenn manden Saamen von den am stärksten gefülltenBlumen sorgfältig aufhebet: ss wird der meisteTheil der Pflanzen denjenigen, von welchen manden Samen genommen hat, sowohl in Ansehungder Farbe, als der Völle der Blumen, ziemlichnahe kommen, wofern man nur keine einfache,oder schlechlfarbige Blumen, nahe bey ihnenwachsen läßt. Sobald daher einige dergleichenzum Vorschein kommen, müssen sie ohne Zeit-verlust von den guten weggeschafft werden, da-mit ihr Samenstaub nicht auf die andern Blu-men komme, wodurch diese alsobald ausartenwürden.
Die erste Art wachst in China wild; undvon daher hat man öfters Saamen bekommen.Die zweyte Sorte wächst in Jstrien, wo mansie auf den Feldern findet. Allein 'aus demSaamen daher zieht man nur einfache rotheBlumen. Hingegen von dem Saamen dieser. Aa 4 Art,