Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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;8o Pappel.

ihrer Benennungen liegen, zumahl da der latein.Nahme und Griech. gleichfalls die

Ableitung von mollis, weich, molick), zulassen.

2. Pappel, die, zunächst der Nahme der inDeutschland wild wachsenden Arien der Pappel»bäume, populus I^inn; dann der Gattungs-nahme für kopulus überhaupt. *)

?ln allen Pappeln stehen die Blatter wech«selsweise auf den Zweigen, und sie gehören un-ter diejenigen Baume, welche ihre männlichenund weiblichen Blumen jede auf verschiedenenStämmen tragen (Oiosoia). Die männlichenBlumen stehen in einem gemeinschaftlichen, lok-ker in einander geschobenen Kätzchen beysammen.

' Eine längliche, flache, am Rande etwas gezähn«te Schuppe macht die Blumendecke aus. DieDlumenkrone ist einblättrig, unten Kräuselför«mig, einer Röhre ähnlich, oben in eine flacheovale Oefnung auskaufend. Die Staubfäden sehrkurz, acht Stück. Staubbeutel groß, vierseitig.An den weiblichen Blumen ist das Kätzchen ebenso, wie an den männlichen gestaltet, und dieschuppige Blumendecke nebst der Blumenkronekommen mit jener ebenfalls übersin. Sie habeneinen ovalen, zugespitzten Knopf mit einem kaumsichtbaren Griffel und einem vierfach getheiltenStigma. Die Früchte sind ovale, einfächrige,zweyklappige, krumm gebogene Kapseln, in wel-chen viele, gleichfalls oval gebildete, mit Feder-büscheln versehene Saamen befindlich sind.i) Balsam-Pappel, kopulus, fyliis ovatis seuminstis ackprello- Isr-rstis Iuk>ru8 slblckig retieulato - venosis, ßgrn-mis röünolls. W illck. 8peo. plant. Dom.

IV.

Die Abstammung diese Nahmens Pappel ist ungewiß; denn

alle bisher vorgehfgchten Vermuthungen sind etwa« un-wahrscheinlich.