Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Z82 2. Pappel. ^

ler jedoch spitz auskaufender Figur, in ihrem Bausteif und stark, über vier Zoll lang, an zweyZoll breit. Die obere Fläche dunkelgrün, die un-tere weißgrün, mit einem feinen flach liegendenGewebe von Adern durchzogen, beyde glatt undglänzend. Der Rand fein gezähnt.

Im Frühjahre sind die Knospen und Aster-blätter mit einem gelblichen, zähen Safte ver-sehen, der sich Tropfenweise bey warmen Tagenzeiget, im Geschmacke bitter, und im Gerüche sobalsamisch ist, daß man ihn unter dem Windeauf fünfzig Schritte riechen kann. Auch noch in !der folgenden warmen Jahrszeit verbreiten diese 'Bäume ihren balsamischen Geruch.

Die Staubbeutel sind nach Miller's Ab-bildung röthlich, bey der von Catesby geliefer-ten sind aber die Blätter wider die Natur zuhellgrün angegeben.

Die Rinde ist schwärzlich, glatt, das Holzweiß, ziemlich fest.

Ein etwas alter Stamm vermehret sich ineinem lockeren Boden von selbst durch die bis-weilen sogar bis auf fünfzig Schritte von demStamme aus seinen Wurzeln häufig auStreibenrden Schößlinge, welche man ausheben und vonneuem verpflanzen kann. Gleich leicht sind siejedoch auch durch Stecklinge zu vermehren. DieBaume in Harbke und einigen andern Pflanzun-gen sind aus Nordamerikanischem Saamen ge-zogen.

Vorzüglich lieben sie ein etwas feuchtes, fet-tes, mit Sand vermischtes Erdreich, ob sie gleichim trocknen Grunde auch gut fortkommen. Indem ersteren verlangen sie einen etwas beschütz-ten Stand, und in solchem wachsen sie alle Jah-re