Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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L. Pappel. Z8z

re einige Spannen in die Höhe. Unsere Win-ter schaden ihnen nicht.

Die Blatter sind wegen des bitteren Saf-tes gegen die Insekten gesichert, und wenn sol-che ja darauf fallen, so verlassen sie dieselbenbald wieder. Doch versichert das logte Stückder Gothaifchen gelehrten Zeitungen von 1777,daß man kleine grüne Raupen, ein vielleicht die-sem Baume ganz eigenes Insekt, an einigenBlättern wahrgenommen habe. Diese bef andensich gemeiniglich zu 8 bis 10 an der Zahl andem äussersten Rande eines Blattes herum, undsiühren die Hälfte ihrer Körperchen insgesammtin die Höhe, wenn man das Blatt b< rührte.Medikus klagt sogar, daß die Jnsekrem seinenBaum dieser Art alljährlich vor der Zeit blät-terlos machen. Dagegen hat Mönch seine Bau-me eben so frey vom Jnsektenfcaße, wie düRoi angiebt, gefunden. Er vermuthet deswe-gen, daß die Balsampappel wohl in märmernGegenden mehr von Insekten angegriffen werdenkönne. Nach des Herrn Medikus's Erzäh-lung war aber auch sein Baum von andern In-sekten im Stamme sehr beschädigt, und daherwohl schon als krank dem Ungeziefer mej>r aus-gesetzt.

Die Balsampappel erreicht bey uns eine Hö-he von zo — 40 Fuß.

Gmelin giebt nach Steiler die Nach-richt, daß die Einwohner in Zrkutzk auf die imFrühjahre gesammelten Knospen Brannteweingießen, und daraus einen im Geschmacke nichtunangenehmen Liqueur verfertigen, der Urin trei-bend ist, und sowohl im Scorbut, als zu derZeit gute Dienste leistet, wcnn von der Lustseu-che in dem Harngange zurückgebliebene Auswüch-