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in -ein folgenden Frühjahre den besten zum Stam-me übrig behält und die andern zu weiterer Ver-mehrung abschneidet.
Zn frischem fetten Grunde gelangen sie ge-schwinder zu einer größer» Höhe, als wenn sol-cher trocken und mager ist.
In Frankreich hat man seit einigen Jah-ren sie vor der schwarzen Pappel weit vorzügli-cher und nutzbarer angepriesen. So viel bleibtauch wahr, daß sie wegen der Biegsamkeit ihrerZweige zu Bindweiden, Faßreifen,- Korbmacher-arbeit und Zäunen, und wegen des feinern Hol-zes zur Feuerung und vielleicht auch zwTischler-und DrechslerarbelteN besser ist; indessen glaubtdü Roi doch, so wie er beyde gesehn hat, daßsie in gleichem Boden von unserer gemeinen schwar-zen Pappel im schnellen Wüchse übertreffen wer-de. Die Franzosen sehn dieses nachgrabe selbstein. Sie scheint aber doch in Ansehung der Be-nutzung den Vorzug vor der schwarzen Pappelzu verdienen. Deswegen hat auch vor einigenJahren der Herrn Cammerrath Neuling inDarmstadc in einer kleinen Schrift ihren meh-ren: Anbau als das geschwindeste und sichersteMittel angerochen, dem immer mehr einreissön-den Holzmangel wo nicht völlig, doch wenigstensgrößtentheils abzuhelfen.
Wenn Stämme frei stehn, so leiden siewegen der dichter sitzenden Zweige bei starkenWindstößen und die Zweige erfrieren leichter, alsbei den übrigen. Mönch hat bemerkt, daß sieam Weißenstein bey Cassel in der Länge derKalte nicht widerstehen können, indem da>elbstoft Stämme von ZO Schuh Höhe absterben,die noch dazu vor starken Winden beschützt inThälern stehn. Sollen sie daher in Menge ver-
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