Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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2. Pappel. Z97

l-omliarckzr koplgr Drss, ?o ?op!ar l'res.Franz, keupllsr äs b-orndaräis. In der SchweißFelbaum.

Diese Pappel gehört in Italien, wie Michin Tannen zu Hause. Von der vorstehenden un-terscheidet sie sich durch die sich naher an denStamm in einem spitzen Winkel ganz aufrechthaltenden Zweige, und daß sie nicht gegen dieErde herabhangend sind, folglich dem Baume einPyramidenförmige« Ansetzn geben, so daß ermehr auf einen einzelnen geraden Schaft treibt.Diese Zweige sind auch weit biegsamer, das Holzist weißer und vdn feinern Fibern, die Rindeist weißer, in den äußern Spitzen hellgrün, unddie Blätter sind etwas dunkelgrüner, wie auchbreiter, indem die mehrsten eine größere Breiteals Länge haben. Die Blattstiele glatt, etwaskürzer als die Blatter.

Nach Hrn Pelee de St. Maurice *)pflanzet man diese Art am besten durch Steck,reifer fort, womit auch an mehreren Orten inDeutschland gleichförmige gut gerathene Versuchegemacht sind.

Vorbemeldetec Schriftsteller wählt dazu vor-züglich Reiser, welche nur ein Jahr Alter ha,ben, und laßt sie, wie die Weiden, vier undzwanzig Stunden ins Wasser legen, weil dasWasser den Saft steigend erhalt, und die Zwei-ge desto leichter Wurzeln treiben. Sie werdenhierauf eilf Zoll tief in die Erde gesteckt, er laßtzwey oder drey Augen hervorstehn, und begießtsie alle Abend, bis sie Wurzeln geschlagen haben.

Innerhalb des ersten Jahrs treiben die jun-gen Pappeln zwey bis drey Sprossen, wovon man

in

I-'ürt a- culriver I»? aniali., Vsr-5. ,762. 8.

L-xon, 1767. 8. Die Kunst Italienische Pnppelbäume auf-»«riehen- reixr- 1764. r.