Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parabolischer Spiegel.

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dem Durchmesser des Spiegels beträgt: dieser Ringwird in die Ocffnung des'Teleskops befestigt, undbleibt in, dieser Stellung während des ganzen Ver-suchs; denn der dadurch bedeckte Theil des Spiegelswird für vollkommen angenommen, und kommt al-so gar nicht in Gebrauch.

So muß man auch noch zwey andere rundeStücke von Kartenpapier ausschneiden. Das eine istein Zirkel, der die Mitte des Spiegels bedeckt, undden innern leeren Zirkel in dem vcrgedachten Ringevollkommen ausfüllt; das andere aber ist ein Ring,der vollkommen in die Oeffnung des Teleskops ein-paßt, und dessen innerer Rand genau auf den äu-ßern Rand des vorbedachten Ringes paßt. Diesebeyden letzter» Stücke muß man so an eine Axe be-festigen, daß sie sich an ihre gehörigen Stellen brin-gen, aber auch leicht wieder aus denselben wegschie-ben lasse», ohne das Instrument zu verrücken. Allediese Stücke zusammen genommen müssen die Ocff-nunq des Teleskops vollkommen ausfüllen und be-decken.

Man schiebe also zuerst das runde Stück aufdie Seite, welches die Mitte des Spiegels bedeckt,und keine Oeffnung in der Mitte hat, und stelle dasTeleskop mir Hülfe der Schraube so genau, daß dasBild, (welches jetzt bloß von dem mittlern Theiledes Spiegels gemacht wird) so scharf und deutlich,als möglich, wird. Hierauf stelle man, ohne sonstetwas an dem Instrumente zu verrücken, das mitt-lere Stück wstoer an seinen Ort, und schiebe dage-gen das äußere ringförmige Stück auf die Seite,wodurch denn nunmehr der Rand des Spiegels al-lein unbedeckt bleibt, und das nunmehr entstehendeBild bloß von denjenigen Strahlen gemacht wird,welche dieser Rand zurückwirft. Hat man nun beydieser Veränderung nicht nöthig, den kleinen Spie-gel durch die Schraube anders zu stellen, sondernfindet man die von beyden Theilen des größer,, Spie-gels gemachten Bilder ohne Vecruckung des kleinerngleich scharf und deutlich, so ist der Spiegel voll-kommen, und hat die richtige parabolische Gestalt;oder wenigstens zeigt die Probe so viel, daß die et-wa noch vorhandenen Fehler des größer» und klei-nen Spiegels einander wechselswcise aufheben

Wenn aber bey Wegschiebung des Ringes, der

den