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Schon im Isidor und bey dem Ottfried?»-
nach dem Griech. und Lat. ?sr»cli-
f»5, welches Wort aus dem Morgenländischen her-zustammen scheint, weil das Paradies auch im Per-sischen ksrcleu« heißt, und die Ueberlieferung vondem Paradiese der ersten Menschen bey allen altenVölkern angetroffen wird. — Ehedem wurde dieHalle vor den großen Stiftskirchen k«r-»W>§, ?«r»-vil'u5, Franz. pgrvir. Deutsch auch pervis genannt,von dem Griech. welches Hesychiüs durch
7»»«» erklärt»
Ueber die Beschaffenheit und die Lage desParadieses hat man unendlich viel und vielerleygesagt und geschrieben, und wenn man sich dieMühe nehmen will, die verschiedenen Meinun-gen zusammen zu halten, so wird man finden,daß fast alle Völker der alten Welt, zu denendie Ueberlieferung von dem Paradiese gelangtwar, dasselbe in ihr Vaterland geseht haben.Die Sache liegt seht indeß so sehr im Dunkeln,so daß sich schwerlich je etwas befriedigendes dar-über wird sagen lassen, besonders da die Erdeseit der Entstehung des Menschengeschlechts sehegroße Veränderungen erlitten hat, wenigstens er-litten haben kann. Wenn man sich aber damitbegnügt, mit der größesten Wahrscheinlichkeit die,jenige Weltgegend zu wissen, wo das Menschen-geschlecht seinen Ursprung genommen hat: so stim-men die mchrsten Gründe dahin zusammen, daßdas wohl die kaukasischen Lander gewesenseyn müssen, nicht nur, weil diese so ungemeinglücklich von der Natur mit allen begabt sind,was dem Menschen zu seiner Erhaltung im er-sten Zeitalter seines Daseyns nöthig war; son-dern vorzüglich auch, weil so viele Hausthiere,Früchte und Getreidearten, welche der Menschin so vielen Landern fortpflanzt und cultivirt,in den Gegenden des Caucasus ursprünglich zu