Paradiesapfel. Paradieshirn. 441
Hause gehören, so daß der Schluß, wenigstensdie Vermuthung sehr natürlich ist, daß der Menschvon hieraus sich über die ganze Welt verbreitethaben müsse. Ob nun in den dortigen Gegendennoch Spuren von einer solchen Lage der Flüsserc. sind, wie Moses sie beschreibt, das ist eineSache, die man in diesem Werke nicht umständ-lich beleuchtet zu finden erwarten wird. —
Die folgenden Zusammensetzungen habendieses Wort theils wegen ihrer angenehmen Be-schaffenheit erhalten, theils gründen sie sich aufeine alte Ueberlieferung, daß dieses oder jenesDing in dem Paradiese der ersten Menschen be-findlich gewesen sey.
Paradiesapfel, i) ein Nahme des bekannten klei-nen Johannisapfcls; s. im Act. lUslus, Th.8z, S. 171. 2) Der rothe Paradiesapfel, ei-ne andere Apfelart, ist daselbst, S. 19z. beschrie-ben. z) Eine Art der Ccdrarfrüchte, welche auchIudenapfel genannt wird. S. dieses Wort,Th. z k, S. 618-
Paradiesbaum, in einigen Gegenden ein Nahmedes wilden Oehlbaumö, Llwaßnus aiigustitolialUnn. S. im Art. Ochlbaum, Th. 104, S.672 st-
Paradiesbirn, eine große schöne ursprünglich deut-sche Birn, welche endlich fast ganz aus einemhonigsüßen Safte besteht, wenn sie auf demLager die gehörige Zeiligung erhalten hat. Manfindet diese Birn in Sichlers teutschem Obst-gärtner, VlII. S. 91 st. beschrieben und Taf.Z. daselbst abgebildet.
Die Rheinische paradiesbirn ist eine ver-wandte Birnsorte, deren Beschreibung man imObstgärtncr XVI. S. 19. und Taf. a> daselbstantrifft. Der Nahme zeigt ihr Vaterland an.
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