Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Paradiesvogel. 44z

lichen Wälder von Gewürzhaumen, mit den vie,len indianischen Gewachsen und dem warnienKlima, sind gewiß eineip Paradiese gleich.

Die Wurzel ihres geraden sehr spitzigenmesserförmigen Schnabels ist mit sammtartigenPflaumenfedern bedeckt, die Vtitenfedern oderdie Federn der Weichen sind länger qlS die übri-gen, die zwey obern Ruderfedern aber stahl.

Was die Arten betrifft, so zählt Aldro-vanduS fünf, S 0 ba noch mehr, allein L i n-»n ä hat einige von diesen unter die Raben ge-ordnet, und nur drey Arren behalten. ZnrGmelinschen d^st. ^om. I, k, I, x.

Z99 fl. werden 9 Arten aufgeführt-

1 . Der Luftvogel, gemeiner Paradiesvo-gel. Dennis k^poe:iion-

chriorum avr^ors lon^ioribus, rketrjeibusckuadns intermecksis lonßis fetaeeis. Ornsl. 1.6. üLsnnouckiarn. örisf. av. H. p. lZo. n. i.t. i z. f. i . ksrackistzA lutes, caucia , psororssirckominec^us brunn«is^ ßul« sLurs«. I^inn.VLuf. ^ck. brist. I, p. t5> OiskLU sts kgrastis,Lukkon,

Alle ParadieSvögel, die vorMhlS nach Eu-ropa kamen, hatten keine Füße, daher nannteLinnst diese gemeine Art ^pus oder Apostia,und weil man dieses Umstands halben glaubte,daß diese Böge! sich allezeit nur in der Luftaufhielten, sich mit den langen Schwanzfedernan die Aesie der Bäume hicngen, und niemahls,außer wenn sie todt seyen, auf hie Erde nieder-fielen, so gab man dieser Aftden Rahmen Luft,vogel. Sonst aber heißen sie bey den Schriftrstellern gewöhnlich iVlsnueostinta, tvelches hygeinem indianischen Worte herstammen soll, daßso viel als Gorresvogel bedeutet^ weil die In»

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