Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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444 Paradiesvogel.

dianer diese Vögel so nennen, und für heilighalten, auch deswegen ihre Waffen mit ihrenFedern bestecken, um unüberwindlich zu seyn.Es leben zwar diese Vögel einiger Maßen inder Luft, weil sie im Fluge allerhand Insekten,und besonders die indianischen großen Schmet-terlinge aufschnappen: sie haben aber so gutwie andere Vögel, Füße,' und zwar Verhältniß-mäßig größere und längere. Daß ihnen aber sol«che abgeschnitten worden, geschahe, um sie bessereinpacken und verschicken zu können, vorzüglichaber, um die schönen Fevern nicht durch dieKrallen zu verletzen.

Sie sind nicht größer, als ein Staar, wennsie aber fliegen, so scheinen sie schon durch dasGepränge der kürzesten Federn, wenigstens sogroß wie eine Taube, ohne auf die langen Fe-dern zu sehen. Die ganze Länge ist von derSchnabelspitze bis zum Ende des Schwanzeszwölf und einen halben Zoll, davon der Schwanzallein sechs und einen halben Zoll macht, undkaum von den Spitzen der Flügel erreicht wird.Außer dem Schwänze aber sind diejenigen lan-gen Federn merkwürdig, welche häufig aus denSeiten oder Weicken des Vogels heraustreten,wovon die größten über ein und einen halben Schuhlang sind. Diese Federn wurden ehedem ohneGrund für die Schwanzfedern gehalten, da siedoch weit über den eigentlichen Schwanz Heraus-stechen. Sie haben diese besondere Beschaffen-heit, daß der Bart aus lauter einzeln stehendenzarten Federchen bestehet. Die ersten Seitenfe-dern sind weiß, braun und violct gemischt, dieübrigen aber gelblich weiß die kürzesten goldfar-big, und die letzten violetfarbig glänzendbraun.Sie dienen dem Vogel, um gleichsam darauf in

der