Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parallellineal.

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fernten Linien zu sehn ist, die nahe an dem festenTheile, worauf ein Spihzeiger gegen dieselbe steht,herum gehn. Diese um die Achse gemachte Ab,theilung dient statt eines Maßstabes, um denzu ziehenden Parallelen eine verlangte gleicheoder proportionirliche Weite zu geben, ohne ei,neu Zirkel und Maßstab dabey nöthig zu haben.Denn, wenn die Achse von einem solchen Stri-che zum andern vor dem festen Spihzeiger vor-bey gegangen, so ist das Lineal grade um eineLinie oder ein Zwölftelzoll fortgerückt. Gehtdie Achse halb herum, so ist die PlZeite i Zoll,ganz herum 2 Zoll, 6 mahl herum r Schuh u.s.w. Um aber bey etwas großen Entfernungennicht alle Striche zahlen zu dürfen, so sind zurBequemlichkeit die Striche mit deutlichen Ziffernnumerirt. Man hat also bey der öftern ganzenUmwendung der Achse allemahl nur auf die Wie-dercrscheinung der nähmlichen Ziffer vor demSpihzeiger zu sehn. An beyden Seiten diesesLineals ist am Rande nach der Lange ein Schuhbis auf Zolle und Linien abgetheilt zu sehn;welches sehr bequem ist, um einer jeden Liniewahrend des Zuges gleich die begehrte Lange zugeben. Diese zwey auf beyden Seiten befindli-chen gleichen Abtheilungen sind auch dienlich, umin der Geschwindigkeit, auf eine gegebene Linie,und aus jedem -gegebenen Punkte eine senkrechteLinie zu ziehn. Denn man darf alsdann nurdas Instrument dergestalt legen, daß zwey gera-de gegen einander überstehende Striche von die-sen Abtheilungen auf die gegebene Linie kommen,so wird die Richtung desselben allemahl ptrpcndi,kular seyn.

Ein anderes verbessertes parallellineal istFig. 6z 19 abgebildet. Die gewöhnlichen Paral-lel,