Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
474
JPEG-Download
 

474 Parasoll. Paratout.

sie. Die auf den Stämmen wachsenden Pilzehingegen sind nachtheilig durch die viele Feuch-tigkeit, die sie beym Zergehen auf dem Stammezurücklassen, so wie auch durch ihre tief eindrin-genden spinnewebartigru Wurzeln, welche dasHolz bald zum Verolmen bringen,parasoll, das, aus dem Franz. Usrslo! und Ztal.

ksral'olk, s. Sonnenschirm,parasollgehäuse, s. unter Sonnenschirm,parastaten, sind rTlebenpfeilcr, Stützen,parar, zu Hamburg, ein einfarbiger schwarzer Zeug,der besonders zu sogenannten Regenmänteln fürFrauenzimmer verbraucht wird. Dieses sind ei-gentlich Ueberdecken, die sie umnehmen, wenn siezur Kirche gehen. Man hat diese Zeuge sowohlvon Seide als Wolle, und diese und jene wer-den wieder in verschiedene Unterarten eingetheilt,pararour, karnrour, eine von dem Herrn Bar-nett in Birmingham vor einigen Zähren erfun-dene Art der Schirme, die sich als Sonnen-,Regen», Licht-, Caminschirm u. s w. gebrau-chen laßt. Bey den gewöhnlichen Sonnen? undRegenschirmen sind die hölzernen oder messinge-nen Stäbe in einem Ringe befestiget, so daßkeine Speiche aufgespannt oder eingezogen wer-den kann, ohne daß nicht alle zugleich ausgedehntoder eingezogen würden. Bey dieser neuen pa-tentieren Erfindung des Herrn Barnett's kannman aber nach Belieben so viele oder so wenigeSpeichen, als man will, ausstrecken. DieserSchirm ist also fähig sehr verschiedene Gestal-ten anzunehmen, und zu mehr als einem Zweckezu dienen, weshalb der Erfinder ihm den Nah.wen ?sr»wur gab. Der Mechanismus dieserEinrichtung liegt oben in dem Knopfe verbor-gen. Alle Speichen lassen sich mit größter Leich-tigkeit