Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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Parforcejagd.

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Sodann geht der Marsch zurück, die Hun-de werden wieder zwischen den Jägern und denPferden geführt, und dabey Marsch nebst aller-ley Fanfaren oder Jagdstücken geblasen, unddas gewöhnlich so stark als möglich. Man hataber für alle Zagdauftritte seine besonderenWeisen, damit die Jäger sich einander Ze'chenzublafin und verstehen können, was der eine demandern mittheilen will; auch die Hunde müssendas Horn verstehen lernen, und wissen auch rechtgut Bescheid, was es bedeutet, wenn entweder^iorvsr^ oder ksnlnro, die völlige Jagd oderder Hunderuf und dergleichen geblasenwird, wenn sie nur erst einige Zeit mit gejagethaben.

So wie nun Hirsche parforce gejagt wer-den, kann es auch mit Damhirschen, Rehböcken,wilden Sauen, Baren, Wölfen, Füchsen undHasen geschehen; jedoch müssen die Hunde be-sonders darauf abgerichtet seyn. Ich finde esaber überflüssig, mich weiter hierauf einzulassen,da in den besondern Artikeln dieses Werkes,welche von diesen genannten Thieren handeln,davon näherer Unterricht gegeben wird, wie dennj. B. in den Art. Hirsch, Th. 2g, S. 681 fl.und Hase, Th. 22, S. 122 fl. schon alle dieWinkelzüge beschrieben sind, welche diese Thierezu machen pflegen, wenn sie parforce gejaget wer-den, so wie die Vorsichcsregeln, welche die Jä-ger in diesen und jenen Fällen anzuwenden ha-ben, um dennoch ihren Endzweck zu erreichen.Jagdliebhaber, welche sich von allem diesem nochumständlicher belehren wollen, werden in derneuen Ausgabe von Döbel'S Jagd-Practica zurGenüge befriedigt werden.

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