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Parforcepferd.
Das Frühjahrsgras ist ihnen nach der Win-terruhe, wenn das Jagen vollbracht ist, sehrheilsam, um ihre völligen Kräfte wieder zu erlan-gen, wozu aber auch eine regelmäßige Wartungund fleißiges Putzen gehört.
Vor diesem gab man in Deutschland denenglischen, und französischen Pferden den Vor-zug zur Parforcejagd vor den einheimischen, weilsie sehr rasch und folglich zum Jagen sehr brauch-bar sind; es können indeß die deutschen undpolnischen Pferde hierzu auch sehr wohl abge-richtet werden, zumahl für die Piqueurs undBesuchkncchte, mithin darf man sich die Unko-sten nicht machen, lauter englische Pferde zurParforcejagd zu halten. Inzwischen kommt hiec-bey auch noch auf einen guten Bereiter, Sat-telknecht, Jagdsattler, Jagdriemer, Jagdsporer,Jagdwagner, und tüchtigen Jagdschmidt sehrvieles an, welcher letztere nicht nur ein Pferdrecht zu beschlagen wissen, sondern auch mitden gewöhnlich vorkommenden Beschädigungeneines Pferdes und andern Krankheiten wohl umzu-gehen wissen muß, wenn man dieses billig nichtganz einem erfahrnen Thierarzte überläßt.
Nach Verhältniß, wie nun zu einer völli-gen Jagdequipage mehrere oder wenigere Pferdenöthig sind, müssen nun auch mehrere oder we-nigere Knechte zur Wartung dazu vorhandenseyn. Was die fürstlichen Pferde betrifft, so istallemahl bey zwey Pferden ein Knecht. Ebendieses findet bey den Pferden des Parforcejagd-commandanten statt. Wenn also z. B. achtPferde für den Fürsten vorhanden sind, so ge-hören dazu vier Knechte, und zu 6—7 Pferdendes Commandanten z Knechte; für den Jagd-junker Z Pferde und 2 Knechte; für den Jagd-
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