;i6 ksrkum. Parfümirkunst.
wohl man immer dabey auf den Ort unddie Lage Rücksicht nehmen muß, indem esbisweilen viel leisten kann.b) Durch einen starken Winkel kann manauch Staken ein solches Ansetzn geben, al-lein es hat keinen Nutzen, und nicht ein-mahl so viel als ein Kopfende. S. Stak.karknm, Raucherwerk, Wohlgcruch.
Parfümiren, franz.psrkumer, wohlriechend machen.Herr Campe hat einduften und beduficn da-für vorgeschlagen; allein in beyden Wörtern liegtder Begriff des Wohlriechenden nicht.
Parfümiren des Leders, s. im Art. Le-der, Th. 68, S. 6z6.
Uebrigenö sehe man den Artikel parfumir-kunst, wo von der Kunst, wohlriechende Sa-chen zu bereiten, und verschiedenen Dingen ei-nen Wohlgeruch mitzutheilen, gehandelt wixd.parsümu er, Gcruchkünstler, s.im folgenden Artikel,parfümirkunft, oder die Kunst, sich einen liebli-chen Geruch zu geben, entsprang in den Mor-genlandern, wo die Menschen nicht nur starkerschwitzen, sondern auch der Schweiß übelriechen-der ist, als bey andern Menschen, die unter ei-nem gemäßigteren Himmelsstriche wohnen; da,her erforderte es die Noth, durch starker riechen-de Dinge jenen üblen Geruch zu vertreiben, undso den gesellschaftlichen Umgang angenehmer zumachen.
Aus einer Stelle der Schrift *) will manschließen, daß. schon Esau seine Kleider parfümirthabe. Moses mußte aus wohlriechenden Din-gen ein heiliges Salbvhl bereiten, womit Aaronund seine Söhne gesalbt wurden **). Man zün-dete
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