Parfümirkunst.
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bete auch Raucherwerk bey den Leichnamen vor-nehmer Personen an, ivie es bey der Leiche desKönigs Affa geschah '). Man besprengte dieBetten mit wohlriechenden Wassern, man salbtesich mit wohlriechenden Hehlen, sowohl das Haupt,als auch die Füße. Salomo sagt: Laß deinemHaupte Salbe nicht mangeln °); ferner sagt ervon seiner Geliebten: der Geruch deiner Salbenübertrifft alle Würze, deiner Kleider Geruch istwie der Geruch Libanon '). Samuel sagt: derKönig wird eure Töchter nehmen, daß sie seineApothekcrinnen oder Rauchwerkerinnen seyen.
Hvid sagt vom Bacchus, daß sein Haarvon Myrrhen triefe ^). Nach dem Homer salbteman die Haare, Augen, Wangen und den Kör,per *). Polycaste, Nestor's Tochter, badete undsalbte den Telemach mit Hehl '). Die StadtTyrus handelte vorzüglich mit Räucherwerk.
Auch bey den Römern war das Parfüm!»ren Sitte; Horaz ') spricht: gieße wohlriechendeWasser aus großen Krägen. Die Römer hal-ten sogar Personen, welche Raucherer von Pro-fession waren'); sie wohnten am Velsbro, wcl«ches ein öffentlicher Platz in Rom war*). DerAeltervatec des August's hatte eine Raucherbudein Aricia "). Der Mauritanische König Jubaliebte eine Rauchwerkerinn "). Casus badetesich in wohlriechenden Wassern "), und Cäsar
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