Z28 Parfünmkunst.
«me Hand voll zur Weiße kalciniere Schöpsen»oder Rindsknochen. Alles wird zusammen ineinem Mörsel vulverisirt, und durch ein feinesSieb geschlagen.
Potpourri.
Dazu nimmt man ein Pfund frisch ge-pflückte Pomeranzenblüthen, ein halb Pfund Ro-sen, eben so viel Lavendelkörner, acht UnzenMuskarblüthen, vier Unzen Majoranblatter, ebenso viel Nelkenblatter, drei) Unzen Thymian, zweyUnzen Myrthenblätter, eben so viel Steinklee-blatter, eine Unze Rosmarinblatter, eben so vielGewürznelken, und eine halbe Unze Lorbeerblät-ter. Alle diese Ingredienzen werden zusammenin einen Topf gethan, dieser mit Pergament ver-macht, den Sommer über der Sonne ausgesetzt,und einen Monat lang alle zwey Tage einmahlumgerührt. Am Ende des Sommers erhält mandadurch eine herrliche Mischung zum Parfümi--ren der Zimmer.
Lweyre Vorschrift.
Man nimmt ein Pfund Pomeranzenblüthen,ein Pfund Rosen, von denen das innere gelbeabgesondert worden, rothe Nelken, von denenman die untere weiße Spitze abpflückt, ein halbPfund; Majoran und Myrthen, von jedem einhalb Pfund; Muskatnuß, Thymian, Lavendel,'Rosmarin, Salbei, Kamillen, Steinklee, Psop,Basilikum, und Balsamkraut; von jedem zweyUnzen, fünfzehn bis zwanzig Lorbeerblätter, zweybis drey Hände voll Jeömin, eben so viel kleinePomeranzen, und ein halb Pfund Salz; alles