Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parfümirkunst. 529

wird ln ein Gefäß gethan, und einen Monatstehen gelassen, wahrend welcher Zeit man es zwey-mahl deö Tcigeö mit einem hölzernen Spatel un-ter einander rührt. Nach Verlauf eines Mo-nats seht man zwölf Unzen Florcntinische Veitschenwurz pulvcrisirr zu, ferner eben so viel Ben-zoe, zwey Unzen Gewürznelken» und eben so vielZimmt, eine Unze Storav, sechs Quentchengelbes Santelholz, und eben so viel Cyperwurrzel: alles wird wie oben gut unter einander ge-mischt» so erhalt man einen vortreflichen Pok.chourri, den man durch umrühren erneuern kann»

wohlriechendes Pomeranzenblürhenpulver.

Man thut fünf und zwanzig Pfund Stär-ke in einen Kasten, und mischt ein Pfund Posmeranzenblüthen darunter, so daß sie überallgleich vertheilt werden. Jeden Tag müssen siezweymahl umgerührt werden, damit sie sich nichterhihen, und vier und zwanzig Stunden nach-her schlagt man den Puder oder das Pulverdurch ein Sieb, damit die Pomeranzenblüthenzurück bleiben. Dann streut man wieder ebenso viel frische Blüthen in das Pulver, und wie»derhohlt dies drey Tage nach einander. Scheintder Geruch noch nicht stark genug, so kann manes zum vierkenmahl wiederhohlen. Der Kastenmuß aber beständig zugehalten werden, die Blürthen mögen darin seyn oder nicht.

wohlriechendes Säckchen zum Parfümirender Melder.

Man macht ein Säckchen von seidenemZeuge ungefähr vier Finger breit, und etwasDek. rechnol. Lnc. LVIl. Th. L l laN-