Parfümirkunst.
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Noch eine Vorschrift zum Rosenrvasser.
Man pflücke 20 Pfund Rosenblatter voneinem starken angenehmen Gerüche vor Aufgangder Sonne ab, stoße sie in einem marmorne»Mörsel zu einem Teige, schütte diesen in einirdenes Gefäß, gieße z Maaß Wasser, in wel-ches man i Pfund Kochsalz geworfen, darüber,stelle das Gefäß in eine temperirte Wärme,presse sodann die Masse durch ein sauberes Tuch,gieße über die Trebern nochmahls 2 Maaß lau-warmes Wasser, stelle es ebenfalls Z Stundenin temperirte Wärme, presse es aus, bringe diehierdurch erhaltene Flüssigkeit nebst der vorigenin eine Blase im Wafferbade, und destillire sieso lange, bis sie ohne Geruch ist. Ist dieses ge-schehen, so gieße man in Htel Nößel SpiritusVini 6 Tropfen Cederöhl und 4 Tropfen Am«braeffenz, und mische dann dieses, wenn es sichgehörig aufgelöset hat, unter das erhaltene Rossenwasser.
Ulan sckiuirsdls *).
In 8 Maaß höchstrektifizirten SpiritusVini gieße man folgende Oehle und Essenzen:Muskatenblumenöhl, Moschusessenz, Ambraessenz,von jedem 1 Loth; Zimmtblüthenöhl, Neroliöhl,Bergamottenöhl, von jedem ^ Loth; Nelkenöhl,Rhodiserholzöhl, Pomeranzenöhl, von jedem rQuentchen; Anisöhl, Zimmtöhl, Jasminöhl, vonjedem 6 Tropfen; vermische alles g'.'t, filtrire esdurch Löschpapier, und hebe es an einem kühlenOrte in gut verwahrten Bouteillen auf.
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*) S vreitenbach a. a- O. S. ;s> 5-