Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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indem man für eine Summe dieses Geldes einegleiche Summe anderer Wahrung, oder für eineSumme Geldes, die man für einen Wechsel-brief an einem Orte gibt, an einem andern Orteeine gleiche Summe bekommt, ohne daß es Agioabwirft, oder dergleichen kostet. Woraus nunso viel erhellet, daß das Pari oder al pari demAgiozahlen, oder dem Gewinn und Verlust ent-gegengesetzt sey.

In Ansehung des Geldes wechselt man Pa-ri oder ai pari, wenn die Münzsorten, die gegeneinander umgesetzt werden, am Gehalte einandergleich, oder auf dem Fuße, nach welchem sie ge,schlagen oder.gesetzt sind, genommen werden, oderauch andere Bedingungen, die solche Gleichheitmachen, dabey vorkommen. In Ansehung derWechselbriefe wechselt man Pari oder al pari,wenn manchmahl die Münze des Gebers oderRemittenten ungleich mit der Münze ist, welcheder Nehmer oder Trassirer an einem andern Ortewieder dafür zahlen laßt. Allein die dazwischenkommende Zeit, bis die auf Wechsel genomme-nen Gelder wieder bezahlt werden, ingleichen derOrt, wo solches geschehen soll, je nachdem der-selbe nähmlich ein Handelsplatz ist oder nicht;die Umstände in Ansehung der Person des Ge-bers oder Nehmers, und endlich der Lauf derHandlung, die Zeit und Conjuncturen, machen,daß oftmahls ein Wechsel al pari geschlossenwird, welcher zu anderer Zeit, und bey andernUmstanden wohl hätte Agio bezahlen müssen.

Demnach ist das Pari in dem Handel mitWechselbriefen eigentlich nichts anders, als einegenaue Gleichheit oder Vergleichung der Mün-zen- und Wechselsorten von einem Orte gegenden andern; dabey aber auch der wesentlichste, und

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