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den meisten unbekannteste Punkt in dem Wech--selgeschäfte, und muß das Pari allemahl nachdem Werthe von eines jeden Ortes Münze anSchrot und Korn, und besonders der fremdengegen die einheimischen gesucht werben; daherden Contrahirenden obliegt, vcr allen Dingensich angelegen seyn zu lassen, die ausländischen,sowohl wirklichen und wahren, als erdichtetenund fingirren Münzen sich wohl bekannt zu ma-chen, iodann die Reduction und den wahrenVergleich ausländischer gegen einländische Münz-sorten gründlich zu erlernen, und sonderlich allePosttage in großen Handelsstädten, wie es ander Börse gehalten wird, sich zu erkundigen.
Hiernächst ist auch bey allen Wechseln wohlzu merken, daß nicht allezeit der innere Wertheines Geldes gegen das andere den Preis hochoder niedrig mache, sondern dieses kommt viel-mehr von dem Laufe und der Lage der Hand-lung, auch der wenigern »der größer» Anzahlder Remittirer oder Zieher her, und was etwasonst für Ursachen seyn können. Wenn daherder Empfänger einen Curs übers Pari behan-delt, heißt man es mit Avanz für den Traffirergewechselt; wenn aber der Geber dem Trafsirerweniger als Pari gut thut, nennt man dieß,mit Avanz für den Geber und zu jenes Scha-den gewechselt.
Endlich bey Berechnung des Pari» wo esauf Ausfindung der Gleichheit zwischen zweyverschiedenen Münzsortcn oder Wechselvalutenabgesehen ist, findet es der Kaufmann bald dien-sam, diese Vergleichung auf das genaueste nachdem wahren innern Gehalte zweyer Münzsorrcnzu erfahren; bald ist er schon damit zufrieden,wenn er das Verhältniß zweyer Münzen nur
Os » nach