Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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586 ' r. Paris.

na. mit einer beträchtlichen Summe seines Ver-mögens.

Wahrend der Rückreise des Paris warenGesandte von dem Menelaus in Troja ange-kommen; und man drang in den Paris, seinenRaub wieder heraus zu geben. Allein Parishatte seinen Bruder und seine Mutter auf derSeite, und setzte mit diesen es durch, daß dieEntführte nur allen ihren Schätzen bey ihmb'neb- So begann der Krieg, wo Paris dasVerderben seines Vaterlandes wurde.

Paris wurde von den alten Künstlern oftabgebildet. ?1ia. lch K z^, 8. erzählt uns vonihm, daß ihn Euphranor in einem sehr beliebtenGemählde so myhlte, daß man in ihm zugleichden Schiedsrichter der Göttinnen, den Verfüh-rer der Helena und den Meuchelmörder Achillshabe erkennen können» Außerdem trifft manmehrere Bildsäulen von ihm an. So enthält(oder enthielt wenigstens sonst) die Sammlungin der Villa Negroni in Rom einen schönenKopf, der bis an den Rand des Kinnes der»hüllt ist, eine Tracht, welche die Phrygier gehabthaben sollen. (Wi nkelm. Gesch. K- S. Z52.)Ein schöner Paris, mit einer phrygischen Mützeund vollem Ausdrucke, befand sich als Statueim Capital im Zimmer der Miscellaneen. Einanderer in der Villa Albani zu Rorp. Einedritte Statue des Paris ist aus der Villa Mat-tei ins Valican gebracht worden. Er sitzt inder phrygischen Mütze und hälr den Apfel inder erhabenen Hand.

2. Paris, die glänzende Hauptstadt des französi-schen Kaiserreichs, kann hier zwar nicht beschrie-ben und geschildert werden, da die geographischenArtikel nicht mehr zum Plane dieses Werkes

gehö-