Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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die nach einer Zeichnung vorn Tempel des Theseuögenommen ist; sie liegt gegen eine dicke Pflanzungschotuscher Kiefern, die sich von dem steilen Abhän-ge herunter zu beyden Seiten des gerade gegenüberliegenden Hügels verbreitet; linker Hand des Ge-bäudes steht etwas höher, mitten auf einer unregel-mäßigen Aue ein Obelisk, und erhebt seine stolzeSpitze. — Jenseits desselben am äußersten Ende desGrundes senkt sich ein ehrwürdiger Havn bejahrterEichen abwärts, verliert sich hinter dem Gesträucheund den Linden, die den Borgrund zeigen, undmacht dadurch eine der reizendsten Ansichten, wel-che man sich nur denken kann, vollkommen. Bonhier geht man nach der.

Kirche.

Sie ist ein kleines altes Gebäude, dessen Thurm,ganz mit Epheu bedeckt ist. Sie ist so dicht mitSäumen umgeben, daß man sie kaum in einer ge-ringen Entfernung sieht. Inwendig ist sie ungemeinsauber, und die Fenster um den Altar sind schöngemalt.

Unter den verschiedenen Monumenten dieses Ortsverdient das zum Andenken der Lucinde Lytteltonvorzügliche Aufmerksamkeit. Die folgenden schönenVerse auf demselben sind von ihrem geliebten Ge-mahl, dem letzt verstorbenen Lord.

„Sie war gemacht, aller Herzen einzunehmen, und„aller Augen zu reitzen. Sanftmuth war bey ihr„mit Großmuth, Witz und Klugheit verbunden;„sie besaß so viel feine Lebensart, als man nur„am Hofe wünschen kann, und so viel Güte des„Herzens als die Weit nie gesehn Man sah in„ihr das edle Feuer einer erhabenen Seele, mit„der größten weiblichen Zärtlichkeit vereinigt. Jh-„re Sprache war die harmonische Stimme der„Liebe, und ihr Gesanglich den melodischen Tö-„nen der Sänger des Waldes. Ihre Beredsam-keit war lieblicher als ihr Gesang, so sanft als„ihr Herz, und so stark als ihr Geist. Ihre Bil-dung drückte iede Schönheit ihrer Seele aus„und ihre Seele war Tugend von den Grazien„bekleidet."

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