In der Nachbarschaft ist ein Grab, das keinerkobrede im Styl der Monumente bedarf, um seinenCharakter zu verewigen. Man liefert auf einembloßen Steine nichts weiter als den Nahmen
Georg Lord Lytteston.
Von diesen melancholischen Wohnungen der Tod-ten führt der Weg auf einem sanft auf - und ab-wärts fortlaufenden Gange längs einem kiesigenBache in eine wilde finstere Vertiefung, die ganz daSAnsetzn hat, alS wenn sie durch ein he'tiges Erd-beben, oder durch eine Ueberschwemmung u, diesenZustand versetzt worden wäre.
In der Mitte dieses Ortes ist unter einigen Bäu-men eine Bank befindlich, und man findet sich, wennman hier Platz genommen, auf einmahl aus einemluftigen mit reizenden Gegenständen angefüllten Park,in eine unordentliche Einöde versetzt. RingS umhersteht man kleine, steile, abgemessene und abhängigeAnhöhen, ohne alles Grün, Bäume von erstaunlicherHöhe, die sich zum Theil in der Tiefe befinden, zumTheil, als wenn sie von den Seilen herunter ge-rutscht wären, verwirrt durch einander stehn. Her-vorragende und über den Erdboden sorlreichendeWurzeln, große rauhe, unordentlich liegende Steine,die dahin gerollt oder vom Wasser hingeführt zuseyn scheinen, Wasserfalle in den Felsen und herab«tropfende Quellen machen das Schaudernde diesesAufenthaltes vollkommen. ^
Eine steile Bank von Felsen, die in finstern Ge-büschen und Sträuchern liegt, und von deren einemWinkel ein kleiner wohl gekrümmter Fluß hervor-kommt, zieht von hier die Aufmerksamkeit des Wan-derers auf sich. Hier findet er, daß die Hand desedlen BesitzerS, der die Anlage gemacht, geschäftiggewesen, ob es gleich sehr »»merklich ist, und daßdas wilde Ansehen deS ürts hauptsächlich von dieserDelsenbank herrührt. Bey genauerer Untersuchung,hrer Anlage wird man die Seiten sehr natürlichstnden; wenn man vollends gewghr wird, daß dieseVertiefung oder dieser bohe Weg (die Dämme deroben liegenden Wassetbehältnisse ausgenommen) bisan den Rand des Parks fortgeht, und dort wie ei-ne schmale Kinne ansängt, so schließt man ganz na-