Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Partie.

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parrie. Auch ist Partie zuweilen noch ein Hau-fe mehrerer sich gemeinschaftlich erlustigcndcrPersonen. Daher sagt man Partie machen,mir von der Partie seyn, einer solchen Ge-sellschaft beylretcn, welche Ausdrücke auch wohlin weiterem Verstände von dem Brytritte zu ei-ner jeden gemeinschaftlichen Bemühung gebrauchtwerden. Besonders bedeutet dieses Wort inmanchen Spielen, z. B. im Billiard, im Kegel-spiele rc. ein ganzes Spiel. Eine Partie Bil-liard, Aegel, spielen.

2. Ein Theil, doch nur in einigen Fallen.1) Bey den Mahlern werden sowohl die einzel-nen Theile einer Figur, als auch die einzelnenTheile eines ganzen Gemähldes Partien genannt;bisweilen auch die einzelnen Theile der ganzenKunst, als die Erfindung, die Anordnung, dieZeichnung, die Farbengebung und die Behand-lung. Ein Mahler kann in einigen Theilen au-ßerordentlich stark seyn, und doch wider anderefehlen. Wenn man sagt, daß ein Gemähldeschöne Partien habe, so deutet man dadurch an,Laß ihm noch etwas zur Vollkommenheit fehle,daß aber Schönheiten darin sind, welche esschätzbar machen. 2) Bey den Musikern nenntman die einzelcn Stimmen, welche als Theileder Partitur wegen der Bequemlichkeit für dieSänger und Znstrumentalisten besonders abge-schrieben werden, die Partien, z) Sehr häu-fig ist auch die parrie die Heirath in Ansehungder Glücksumstande einer oder beyder heirathen-den Personen; wo man ehedem parrcy sagte.Eine gute Partie thun oder treffen, reich odervornehm heirarhen. Sie hofft noch eine bes-sere Partie ;u treffen. Wo auch wohl eineder beyden Personen eine Partie genannt wird,

wel-