Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Partike. Partirer.

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welches allem Ansehen nach die erste Bedeutungdes Wortes in diesem Verstände ist, gleichsameiner von beyden Theilen.

Bey den Leinendamastwebern heißt Partiemarken, die eingelesenen Zampel- oder Lym-belschnüre in kleinere Theile eintheilen, damitder Lah bey dem Zuge im Stande seyn möge,die Zampelschnüre zu ziehen, und er nicht reißet.

Dieses Wort Partie ist übrigens erst inneuern Zeiten in einigen Bedeutungen in diedeutsche Sprache eingeführt worden, theils umdem Franz, karris naher zu kommen, theilsauch um den unangenehmen Doppellaut ev zuvermeiden. Das h (parrhic) ist in diesemWorte eben so unnöthig als in Partey, da esso wenig die Abstammung als die Aussprache er-fordern.

parcike, s. Perücke.

Partikel, Lat. partieula, ein Stückchen, Theilchen.

parciren, ist nur im gemeinen Leben üblich, i.Für theilen, aus dem Lat. für partiri. So wirdin dem Salzwerke zu Halle die Sohle parri-rec, wenn sie in die Koche vertheilet wird. 2.Bctrügiiche Kunstgriffe anwenden, durch betrüg-liche Kunstgriffe erhalten. Sich in einen Orthinein parciren. Sich in jemandes Freundesckafc parciren. Etwas hermlcch wegparci-rcn. Sich wegpartiren, wegschleichen. Et-was vcrparriren, heimlich verschleppen. Wel-che Ausdrücke und Redensarten insgesammt nurin den niedrigen Sprecharten üblich sind, so wiedie Abgeleiteten ein partirer, eine Partnerin»,die parrirercy. S. auch parme.

Partner, der, s. im vorstehenden Artikel. Aur-partirer, s. im Art. Aux, Lh. 57/ S. 6 z-u- S. 655.

T t 3 Par,