66r Partisan. Partisan?.
Partisan, der. ein aus dem Franz. Partisanund Jtal. UartiAiano entlehntes aber nur nochzuweilen im gemeinen Leben übliches Wort. i.Ein Anhänger, welcher es mit jemandes Parteyhält. 2. Ein Parteygänger, s. dieses Wort.
Partisane, die, eine jetzt größtentheils veralteteArt des Gewehrs, welches nur noch an einigenHolen von den Trabanten zur Zierde geführetwrro. Es war eine Art Spieße, welche unterdem eigentlichen Eisen zum Stechen noch eineBarche over kleines zweyschneidigeS Beil harte;und oft mit der Hellebarde verwechselt wird,aber doch von derselben noch unterschieden gewe-sen zu seyn scheinet, welcher Unterschied von ei-nigen in die mehrer" Größe der Partisane, vonandern aber in die zweischneidige Beschaffenheitdes unter dem eigentlichen Spieße befindlichenEisens gesetzt wird. Der Nahme ist ausländisch,so wie das Gewehr selbst. Er lautet im Ita-lienischen ksrNAirrna und im Franz. Uertuilane.Aus einem von beyden ist unser Partisane, sowie das Niederl. Bardcsan, das Engl. partb»an, und das Schweb. Laräilan entlehnt. Dieerste Hälfte dieses Wortes ist, bey aller übrigenDunkelheit der Abstammung desselben, doch wohlohne Zweifel unser altes Barche, ein Beil, ob-gleich auch dessen Stammwort, das alte undnoch jetzt Schwedische bärcn, basrja, schlagen,streiten, Anspruch darauf machen kann. Adr-ill ng erklärt sich weitläufiger hierüber. Vondem Gebrauche der Partisanen kommt im Art.ArieAswaffen, Th. 52, S. 605 eine kurze No-tiz vor.
Dlt kurze Partisane der Unterofficiere beyden Fußvölkern, wird Aurzgewehr genannt; s.Th. Z?, S. 96.
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