7VO Paffauer Kunst.
Muthig, als ob sie schon den Lorbeer inHanden hatten, liefen sie gegen die CzaarischeArmee an, lind gaben auf sie die erste Ladung.Jetzt laßt Gordon die Kanonen scharf ladenund auf sie richten, und auch die ganze ArmeeFeuer geben, wodurch sie schaarenweise niedergermorsen werden. Wie vom Blitze gerührt fallensie hin. Allenthalben zeigt sich das Gepräge derVerzweiflung, sie fliehen, und verwünschen ihrentreulosen Anführer. Zu spat merken sie, daß sieVerwundet werden können. — Das Mordenauf dem Schlachtfelds und auf der Richtstattließ nicht eher nach, bis 12020 Menschen dieRache der beleidigten Majestät gefühlt hatten.
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In Calabrien verkaufen heut zu Tage alteWeiber noch häufig Mittel sich fest zu machen.Unter den Milttarpersonen trifft man bisweilennoch einige an, die sich für fest halten, so wieauch Carl XII, König von Schweden diesenGlauben hatte, und im siebenjährigen Krie-ge noch viele Soldaten sogenannte Paffauer Zet«tel trugen. Ein anderes Beyspiel hat man andem Johann Hermann Simmen, welcherim i7ten Jahre Dragoner und im 2ten Preu-ßischen Kriege preußischer Husar ward, wo erbis zum Wachtmeister stieg, und sich durch Ent-schlossenheit, Gegenwart des Geistes und Uner-schrockenheit auszeichnete. Er war mit in demTreffen bey Frankfurt an der Oder und Zorn-dorf, und bildete sich ein, fest gewesen zu seyn,und glaubte der 9iste Psalm habe ihn fest ge-macht, den er immer im Handgemenge betete.Dieser unglückliche Mensch wurde in seinem 52-
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