ksffementier. 2. Paffen. 70 j
ks/Ismsnt, Beiße, Schwefel- oder Treib-farbe der Lohgärber, s. im Art. Leder, Th. 68,S. 7z fl.
ks/Ismentier, s. Bortenwirker, im Art. Borte,Th. 6, S- 246.
paffemour, ein veraltetes Geschütz, welches 16 Pf.schoß, und 18 Fuß lang war.
1. paffen, heißt unthätig, unwirksam seyn, ist abernur in einigen Fällen üblich.
r) in einigen Spielen, besonders in Kar-tenspielen passer man, wenn man nicht Spie-ler ist, kein eigentliches Spiel unternimmt, son-dern sich mehr lewentlich verhält. Franz, psller.In dieser Bedeutung wird es auch in den an-ständigen Sprecharten gebraucht.
2) Auf etwas warten, merken, und Achthaben, in welcher ganzen Bedeutung es nur imgemeinen Leben und in den niedrigen Sprechar-ten gebraucht wird. Ich habe hier schon lan-ge gepaffer, gewartet, paß auf etwas geben,rm Niedecs. auf etwas merken, Acht geben. Be-sonders in einigen engeren Bedeutungen, indemes auf jemandes Befehle oder Worte warten,bedeutet. Auf jemanden paffen, auf dessenBefehle warten, dessen Worte und Ermahnun-gen befolgen.
Dieses Wort ist wahrscheinlich von demWorte pause entlehnt und in paß verderbtworden.
2. Passen, ein Zeitwort, welches zu dem Haupt-worte i. paß gehöret, und m doppelter Gestaltüblich ist.
1) Als ein Activum, s) Messen, besondersmit dem Zirkel messen, der daher im Niedres,der paffer heißt. In diesem Verstände wird«s nur im Niedersächsischen gebraucht; indessen