Passionsblume.
de von Linnein die 4te Ordnung der rosten Clas-se seines Pstanzensystcmö (O^vauckria k«inan-ckriast geordnet; Schrcber und Willdenowversehen sie aber in die rte Ordnung der i6ten >Classe (lVlouackkIpküa kentansiria) Alle bis sehtbekannte Arten wachsen in den verschiedenen Thei-len von Amerika, und den anliegenden Inseln..Die Zahl derselben ist durch die Entdeckungen inden letzteren Jahren schon bis auf 46 angewach-sen, wozu nun noch diejenigen kommen, welche derHerr Alexander von Humboldt mir seinem.Reisegefährten, Herrn Bonpland, auf der.fänfsayngen Reise in Amerika entdeckt hat, de»ren Beschreibung in den nächsten Jahren zu er-warten steht. Da mehrere Arten dieser Gat-tung durch ihre Früchte ungemein nutzbar wer-den, andere als Zierblumen in den Lust-und lBlumengarten beliebt sind: so muß ich hier die >vorzüglichsten derselben etwas naher charakterisiren. !
Der Kelch dieser Gattung ist fünftheilig 1und gefärbt. Die Blumenkrone hat fünf Blu-menblätter, welche dem Kelche eingefügt sind.
Die Staubfaden sind in fünf Partien zu- !sammen gewachsen, wogegen die weiblichen Be- ^fruchtungsthcile aus drey Griffeln bestehn. Die 'Frucht ist eine gestielte Kürbisfrucht. Die Ho-niggefäße bilden eine Haarkrone *).
Die Früchte der Passionsblumenarten, wel-che von den Spaniern Oranackilla und von den
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^ Viele haben die Theile der Blume dieser sehr ausgezeich-neten Gcttrung sehr unrichtig betrieben. Der Tdeil,welche« die mehrsten sonst de» Kelch : ) nannten, istdie 'lumenhulle (.-'--lu, Der eigentliche Kelch istfüvftheilig und die Läppen sind gemeinhin unter der Spi-tze mit einem kleuien weichen Stachel versehn Die fünfKrcuenblätter ^ > si»d den Kelchlapren eingefügt.Einigen Arten, j Vr. l'>uial(,rit lubeioi», mimen» etc. feh-le» die VlumeichMer.