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läßt, und nicht mit andern Erdarten oder Sand-' körnern vermischt ist. Der Levantische ist bes-ser als der von den meisten übrigen Landern;indessen kann man sich des einen sowohl als desandern mit Nutzen bedienen, und zwar ausfol-gende Weise: man stößt den Tripel in einemeisernen Mörser, siebt ihn durch ein Haarsieb,und hebt das Durchgefallene zum Gebrauchtauf. Der Venetianische muß sehr fein und sehrwenig auf ein Mahl mit einem Messer oderGlasscherben geschabt, hernach durch ein sehrfeines Sieb von Seide durebgelaffen, alsdannin einer gläsernen Reibeschale mit einer gläser-nen Reibekeule abgerieben werden; denn je fei-ner er ist, desto feiner und schärfer läßt sichödamit abformen.
Das beste Mittel, den pulverisirten Tripelrecht fein zu bekommen, würde freylich dasSchlemmen seyn; allein hier geht das nicht an,weil sich in dem Venetianischen Tripel von Na-tur eine gewisse Fettigkeit befindet, welche ver-nrsacht, daß die kleinen Staubtheilchen bey demAbdrucken besser zusammen halten, und eineFlache machen, die so glatt ist, als wenn siepolirt wäre. Diese Fettigkeit wird durch daS, Schlemmen abgesondert, die Körnchen fallenvon einander, und der Abdruck bekommt einekvrm'chte Oberfläche, wodurch die Feinheit derFiguren, die auf dem Glase abgedruckt werdensollen, verdorben wird.
Wenn beyderley Arten des Tripcks auf vor-bedachte Weise zu Pulver gemacht worden sind,feuchtet man den Französischen mit Wasser an,tis er sich ballet, wenn man etwas davon zwi-schen die Finger nimmt und zusammen drückt,fast so, als wenn man Krume von frischem Brote
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