Paste.
745
zwischen den Fingern knetet. Von diesem ange-feuchteten Tripel füllt man ein flaches Näpfchenvon Schmclzticgelzeuge, oder auch einen metall-nen Ring, der ungefähr 7 bis 8 Linien hoch,und im Durchmesser etwas breiter als derStein ist, den man abformen will. Man drücktdiesen Tripel sanft in das Näpfchen ein, undstreuet hernach etwas trockenes Pulver von demVenctianischcn Tripel darüber; alsdann legtman den Stein, den man abformen will, drauf,und drückt ihn mit beyden Daumen so starkin den Tripel ein, als man nur kann; fernerdrückt man allen um den Rand des Steinsherum befindlichen Tripel mit den Fingern, odermit einem elfenbeinernen Messer glatt, und läßtes einige Augenblicke stehen, bis die in demFranzösischen Tripel befindliche Feuchtigkeit inden Venerianischen, der in einem trocknen Pul-ver unmittelbar unter dem Steine liegt, gedrun-gen ist, und denselben befeuchtet hat. Wie vielZeit dazu gehört, muß die Uebung lehren. Manlöset alsdann den Stein vermittelst einer ineinem hölzernen Heft befestigten Nadel von demTripel ab; und wenn man hernach die Formumstürzt, so fällt der Stein heraus, und derAbdruck bleibt zurück. Die Ränder, welche derStein in der Form zurück gelassen hat, machtman fein eben, und wenn dieß alles geschehenist. läßt man die Form an einem One, wo derStaub nicht auffallen kann, stehen.
Man sieht aus diesem ganzen Verfahren,daß der Franzbs Tripel bloß die Form auszu-füllen dient, um damit den Venetlanischen zusparen, der gemeiniglich selten und auch theuerist, und daß sich hingegen in dem letzter« derStein abformt. Man kann also anstatt des
Aaa Z erstem