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Matthäus (Oo rernm Inventoribus T. A8)'wirdsie aber einem gewissen Angel. Barroxlluö zu«geschrieben. Allein Alb. Neri und Kunkel brach-ten sie, durch die Kunst, dem Glase die Farben derEdelgesteine zu geben, unstreitig zu einer höhernVollkommenheit, und von dem erster» schreibt sichauch wohl der Nahme Paste selbst, in dieser Bedeu-tung, her, als mit welchem er sowohl den Teig, oderdie verschiedenen Massen, die er aus Metallen undallerhand Mineralien zusammen schmolz, um demGlase die Farbe der Edelgesteine zu geben, als auchdas gefärbte Glas selbst, in seinem bekannten Wer-ke belegt. Hierauf veranlaßte der Herzog vonOrleans den Hrn. Homberg, die geschnittenenEdelsteine in ähnlich gefärbtem Glase, auf das ge-naueste, sowohl in Ansehung der Vorstellung, alsDer Farbe, abzudrucken- und Stosch (in den 6emm.snrl<z,) giebt seinen Pasten das Zeugniß, daß sie denalten Pasten in allem, nur nicht in der Harre, gleich- !kommen. Und in neuern Zeiten hat H. Reifst einin Rom glückliche Versuche gemacht, dergleichen inzwey und mehr Farben zu verfertigen (Z. Winkel-mann'S Anmerkt zu s.,Geschichte der Kunst, S. Yund I. G. Meu^e h'LÄHcell- Heft 13.'S. Z25.)
Doch man hat AH buch nicht bloß begnügt,Glaspasten zu machM; man hat auch in Schwefel, jSiegellack, Gyps, künstliche Steine und allerhandArten von zubereiteter Erde (als in eine Talkerde, >von Hrn. Lipperr; in eine schwarze Erde,' vonHrn Tassie in England) Abdrücke und ganzeSammlungen zum Verkaufe gemacht. Die wichtig-sten derselben sind die, von Chrstn. Dehn inneuern Zeiten, zu Rom, in rothen und schwarzenSchwefel gemachten; ein Verzeichniß ist nicht davonbekannt; in einem Briefe von Winkelmann wirdaber gesagt, daß die Anzahl der abgedruckten Stei-ne sich nicht über 1200 belauft. — L-nslogue äer
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8. (besteht aus ÜQO Stück.)
Auf künstlichen Steinen: Mads. Feloix hattine dergleichen Sammlung von izoo Stücken ge-liefert (S. Vibh der sch. Wissenschaften, Bd. 6. S.^24.)