Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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768 Pastellmahlerey.

tet es mit ganz kleinen Nageln an. Manschlagt oder zuerst an allen vier Ecken des Rah-mens einen Nagel ein, damit eS im rechtenWinkel bleibe. Ist dieses geschehen, nnd hatman eine Seite völlig fest genagelt, so ziehetman von einer Veite zur andern das Pergamentstraff an, und heftet es ebenfalls nicht gar zuwcitlauftig mit kleinen Nageln. Da das Per-gament selten von gleicher Dicke ist, so dehnetes sich bisweilen ungleich und bekommt Falten,wenn man auch alle mögliche Ordnung undBehutsamkeit beobachtet hat. Um diesen abzu-helfen, darf man nur etliche Nagel, die denFalten am nächsten find, heraus nehmen, dasPergament von neuem anziehen und wieder hef-ten. Einige, welchen diese Arbeit etwas zu müh-sam und umständlich zu seyn scheint, bestreichettdas Pergament über und über mit Leim, undlassen es auf ein dickes Bret anleimen. Alleinjedermann kann leicht einsehen, was für ver-drießlichen Zufallen eine solche Pergamenktafelnothwendig unterworfen seyn muß. z

Eine Pergamenttafel hat den Vorzug vor !

allen übrigen Gründen. Weil aber das Perga- !

ment etwas kostbar ist, so ist man darauf ge- t

fallen, solche Gründe zu, verfertigen, welche dem» !

selben gleich kommen. Der beste unter diesen !

ist. wenn man Leinewand auf einen Rahmenstraff anzweckt, alsdann etwas stark Papier auf-klebt. Ist dieses trocken, so überzieht man dasPapier mit einem starken Leim, welcher kalt undeiner Gallerte ähnlich ist, oder auch mit Buch-binderkleister, und stäubt mit einem Haarsieberecht feines Bimsteinpulver, oder auch sehr feineSchmälte auf den noch nicht getrockneten Leim.Wenn der Bimstein oder Schmälte angetrocknet

ist,