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Pastellmah'erey.
Ire au paüel) ist eine Art gewischter Zeichnung,welche die natürlichen Farben der Gegenständemit trockenen Stiften von verschiedenen Farben,welche man Pastelle (^süello, xaüell) nennt,vorstellet.
Die Gerathschaft eines Pastellmahlers istsehr geringe. Er bedarf keiner Palette, nocheiner Menge von Pinseln, sondern die Spitzedes Fingers, oder ein spitz gerolltes weiches Pa-picrchen, oder ein wenig Baumwolle in einemFederkiel eingedrehet und beschnitten, noch besseraber ein wenig Leder oder Kork. Dieses sinddie Werkzeuge, um die Farben, die Halbschat-ten und die tiefsten Schalten damit zu vertrei-ben und zu verwischen.
Der Grund, worauf man mit Pastellfar-ben mahlet, ist von verschiedener Art. Über-haupt aber wird eine rauhe und etwas scharfeFläche dazu erfordert, damit die Pastelistrfre destoleichter darauf fahren lassen. Einige bedienensich zu dem Ende des Pergaments, welches aufeinen Rahmen recht straff angezogen wird. DieEigenschaften, welche das Pergament hierzu ha-ben muß, sind diese, daß es zwar rauh, aberdabey doch fein und weich anzufühlen sey. DerRahmen, worauf das Pergament gespannt wer-den soll, muß allemahl zu der Größe des Per-gaments proportioniret seyn.
Um das Pergament auf den Rahmen zuspannen, wird dasselbe so geschnitten, daß esauf allen Seiten etwa eines Daumens breitüber den Rahmen gehe. Man befeuchtet als-dann die linke Seite des Pergaments, woraufman nicht mahlen will, mit einem nassen Schwäm-me, lieber zu viel als zu wenig. Hierauf legtman das Pergament auf den Rahmen, und hef-