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Pferd.
mäßiges Vulri. Hör neck braucht Runczin,Franz. Tonern, in einigen Oberdeutschen Ge-genden noch jetzt Rung, von einem gewöhnli-chen mittelmäßigen Pferde.
6. Dem Gebrauche nach. Gin nicht kunst-maßig zugerittenes Pferd, welches zum gewöhn«liehen schnellen Reiten gebraucht wird, heißt imHochdeutschen ein Mepper, im Oberdeutschen)^ung, im Nieders. Riddcr. Ein gewöhnlichesReitpferd im Nieders. Ricrling, im salischenGesetze Olmnco. Ein Paradepferd oder para-deur bey dem Horneck pranczcl, von prangen.Ein Turnier- und Kricgspfcrd im izten undi4ten Jahrhunderte Rar-cir, Runczm, (Vrz,Ors, ^c»ß, Schweb, Uor«. Ein Pferd, welcheszum Lasttragen gebraucht wird, im Oberdeutschenein Säumer, Gaumpfcrd, Gau,»roß. EinPferd, welches den Zelt oder Paß geht, Zelter,Paßgänger.
7. Noch von einigen anderen Umstanden.Rammesnäse, Rammeskopp sind niedersachsi-sche Benennungen eines Pferdes mit einerkrummgebogenen Bocksnase. Engl. kamchesä,von Z^amm, ein Bock. Einer der schwäbischenDichter nennt ein dummes Pferd öüulsr, lVIu-rsr, vielleicht März, Muy. Milüfang ist einin der Wildniß aufcrzogenes noch nicht gezähm-tes Pferd, und ein noch nicht zum Reiten oderFahren abgerichtetes zahmes Pferd heißt >n ei-nigen oberdeutschen Gegenden Gtricye. Menge-ling ist im Niederd. ein Pferd, welches vonverschiedenen Raßen gefallen ist. Arippenbeis-ser, ^rippenseyer, Ropper, Barngrvlzer,^ollerer u. s. f. sind mit gewissen Untugendenbehaftete Pferde, wie Gpcckhals, Schwanen-hals u. s. f. Eigenschaften in dem Baue des