Pferd.
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weißen zeigt, Rorhfchimmel, dessen Farbe ausWeiß, Grau und Bkaun besteht, Apfelfchim-mel, mir zerstreuten schwarzen und weißen Flek-ken, weinfchimmcl, dessen Grau mit Braunvermischt ist, Gpiegelschiniinel, ein Schimmel,dessen weiße Grundhaare so mit schwarzen ver-mischt sind, daß sie gleichsam spiegeln, Fliegen«schimmel, ein mit kleinen schwarzen Flecken ver-sehenes weißes Pferd, u. s. f. Mohrenkopf,ein Rothschimmel mit schwarzem Kopfe unddergleichen Füßen; Fuchs, ein röthlicheS odergelblichbraunliches Pferd, mit seinen UnterartenRcchrfuchs, Lichtfuchs, Gchweisifuchs, welcherweiße Mähne und weißen Schweif hat, Roth-fuchs; Falbe, ein fahles, und Schecke, ein ge-schecktes Pferd. Ein röthlicheS Pferd, welchesaber noch nicht den Nahmen eines Fuchses ver-dient, heißt in Niedersachsen Räurke, von raur,roth.
5) Der Güte nach. Ein schlechtes, elendesPferd heißt im gemeinen Leben eine Gurre,(bey den schwäbischen Dichtern 6urru), eineRracke, eine Mähre, im Nieders. Zöre. Gra-man kommt im i6ten Jahrhunderte in Ober-deucschiand von einem alten magern Pferde vor,und im mittlern Lar. ist mannus ein jedesPferd. Mähre, welches seht nur noch von ei-nem schlechten Pferde gebraucht wird, war ehe-dem, wo es March lautete, der Nahme einesKrieges- und Paradepferdes. (S. Marschall,Th. 85' S. 64.) Dotter und Grrenz sind imOberdeutschen noch hin und wieder gangbareNahmen eines alten elenden Pferdes, so wieTscheker und Scheker in Liefland. Ein Pferdvon der schlechtesten Art heißt in den alten baye-rischen Gesehen ^ngargnseo, und ein Mittel-
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