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welches je die Natur schuf; nach allen Verhalt,nifseu zu bewundern, regelmäßig gebauet, so daßes für jeden Kenner ein Studium ausmachenkann. Alles ist meisterhaft an ihm. vorzüglichder Bau seiner Knochen, sein schöner leichterSchaft, und sein Hals, welches einem großenIdeale entspricht. Ungeachtet seiner besondernGröße ist er dennoch so leicht, wie der kleinsteAraber, wobey er äußerst viel Schnellkraft hat,und den Schweif im Bogen tragt. Sein Cha-rakcer ist höchst feurig, und dabey ausnehmendfromm und menschenfreundlich.
Die Rasse der arabischen Pferde hat sichin der Barbarey ziemlich unverändert erhalten.Die barbarischen Pferde sind zwar ein wenigkleiner, vielleicht aber eben so schön gebaut, alsdie arabischen. (Man sehe Fig. 6409. *)). IhrVorzug besteht in einem dünnen Halse und ei«ner dünnen, aus dem Vorderroße zierlich hervorgewachlenen Mähne, in einem schönen, klei«neu. gemeiniglich etwas krausen Kopfe, schönen,wohlgestalteten Ohren, leichten und platten Schul»kern, dünnem und recht erhabenem Vorderroß, inkurzen und geraden Nieren, in Flanken undRippen, die zwar ein? zierliche Rundung, aberdoch keinen Bauch bilden; in wohl verstecktenHüften, einem gemeiniglich gedehnten Kreuz undetwas hoch angebrachtem Schwänze; in wvhlge-bildeteu, selten platten Oberschenkeln, schönen,wohlgebauten unbehaarten Unterschenkeln; in ge-hörig entblößten Sehnen, wohlgemachten Füßen,aber öfters ecwaS langen Fesseln. Man hat sie
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