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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 41

zwar von allen Farben, die gewöhnlichsten abersind die grauen. Ihr Gang ist ziemlich nach-lässig. (Lg fxhlt ihnen aber, wenn sie gut bear-be'.cet sind, weder an Geschwindigkeit, noch an Kraf-ten. Ihrer Leichtigkeit wegen sind sie zu flüch-tigen Laufern ungemein vorttzeilhaft zu gebrau-chen. Sie scheinen vor andern geschickt zu seyn,gute Arten von ihnen zu erziehen, und manwürde noch größere Hoffnungen auf sie zu sehenhaben, wenn sie von größerer Taille waren.Die größten haben etwa vier Fuß, acht Zoll;selten baß man eins von vier Fuß und neunZoll antrifft. Indessen weiß man aus vielfälti-gen Erfahrungen, daß sie in Frankreich. England -und andern Landern Füllen zeugen, die weitgrößer werden, als sie selbst sind. Uncer denbarbarischen Pferden hält man diejenigen für diebesten, die aus dem Königreiche Marokko, nachihnen aber diejenigen, die aus dem Gebirge kom-men> Man setzet sie weit über die türkischen,persischen, armenischen und über diejenigen Pfer-de, welche im übrigen Theile von Maurrtanienzu Haufe gehören. Alle diese Pferde aus denwarmen Lande-n sind mit einem kürzern Haar,als andere, bedecket.

Die türkischem Pferde, Fig. 6410 *) zei-gen lange nicht ein so vollkommnes Verhältnißaller Theile ihres Leibes, als die barbarischen.Ihr Hals pflegt mehrenthciis allzu mager undschmal, ihr Körper zu lang und ihre Schenkelgar zy dünne zu senn. Dessen ungeachtet ha-ben sie, außer dem Vorth-il eines langen Athems,viel Geschick zu beschwerlichen Arbeiten. Man

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