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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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so angenehm, als das Hundcfleisch zu schmeckenpfleget *). Das Pferdefleisch ist also denNegern eben so schmackhaft, als den Arabern,Tartarn und Chinesern **).

Die chinesischen Pferde haben mehren,theils vor den indischen gar keinen Vorzug ***).Sie sind eben so schwach und trage, übel ge«baut und klein. In Koma wachsen sie nicht hö-her, als drey Fuß. In China hat man lauterso schöne Wallache, daß man von ihnen iinKriege gar keinen Gebrauch machen kann ****).Den tartarischen Pferden muß man eigentlichnachrühmen, daß man ihnen die Eroberung vonChina zu danken habe. Diese sind, ob sie gleichnur einen mittelmäßigen Wuchs haben, dennochwirkliche Helden in ihrer Act. Ihre Vorzügebestehen in einer besondern Stärke, Muth,Stolz, lebhaftem Feuer und einem sehr flüchti-gen Laufe. Das Horn an ihren Füßen ist un«gemein harr, aber etwas zu schmahl; dabey ha-ben sie einen langen steifen Hals und ein wenigallzu hohe Schenkel. Dieser Fehler ungeachtetgehört ihnen der billige Ruhm sehr guter brauch-barer Pferde; weil sie gar nicht müde zu ma-

») S. Eben daselbst k>. 3ZZ.

*») S. r.« Vo-^gL de Mr. Ventil j ?sr. 1715. 1. II.p. 24.

*"») S. I es itnciennes Relzlions de, Indes et de I, Ltdne,tr,d. d« l'Lrade. e Uer. ,7,3. y. 204. üiil. xener. de,Vv^-L^e, lom. Vk. p. 492 UNd i'tlidknee de ii> t.an-c^neie de ie t^kine per e'aletox, l'sr. 1670. p, 42s.

"**). Dapxer und Neuhof, in ihren Gcsandschasten in darLhincsische Reich, versichern indeß, jener E. 1,9, dieserS 347, daß in den chinesischen Provinzen Juniiiui undS^uchuen bey der tz>tadt Po ,ehr gute Pferde fallen. Siesind zwar, sagen sie, nicht hoch, aber wohl bey Leibe,stark, breit >m ^eiize, auch sehr tüchtig und willig zurArbeit, ohne durch L-wlage angerrieben zu werde». Wil«de Pferde trifft man bäusig in der Prouinz Xensi auf demBerge Holau-