Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
Seite
59
JPEG-Download
 

Pferd. 59

Der schöne vollstuhige Wuchs der däni-schen Pferde *) hat ihnen zu Gespannen vorvielen andern einen Vorzug verschaffet. Voll-kommen wohl gebildete Pferde trifft man inDännemark in sehr geringer Anzahl. Den mei-sten fehlt es au einer völlig regelmäßigen Bil-dung. Die Fehler eines dicken Halses, großerSchultern, langer und niedriger Nieren und ei-nes. in Vergleichung mit der Breite des Vor»derthcilö, allzu schmalen Krcuhes, ist fast allendänischen Pferden eigen. Weil sie aber alledurch schöne Bewegungen sich hervorthun, sindsie doch überhaupt im Kriege und zu Gespan-nen sehr Vortheilhaft zu gebrauchen. Man fin-det sie von allen möglichen Farben. Die beson-deren Farben, als Schärten und TigetPferde,find nirgends so häufig, als unter dänischenPferden anzutreffen. In Ansehung des Natu-rells sind sie gelassen, gelehrig und unerschrocken.Sie werden aber leicht wieder verzagt. Die aus-führlichste Nachricht von ihnen findet man inPontoppidan's Nachr. von Dannemark. Ko-penh. 1765 4to p. tZ2, „Die dänischen Pferde„haben von uralten Zeiten her den Vorzug vor„vielen andern gehabt." In der Geschichte deSwendischen Krieges reden die Lcriptores ineckiissvi von den dänischen Soldaten, als von einemVolke, das seine größte Ehre in der Seefahrtund der Reiterey suchte, wozu auch die Lagedes Landes und gute Grasung Anleitung genuggaben. Auch Herr Vernon sagt in seinerVc>5»g6 x. 542. 11 n'7 n xoim äs Lavslleris

misux

p- 9> 5- In DSnnemarf, sagt

er, - dt es mehr Springer, als irgend i» einem ander»Theile der Welt O Hcrr »0 » Neitzenstciu . >,».p.7. Am haust iste«, fonimen sie au« Isttland und die beßeaaus der Landschaft T,e.