Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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60 Pferd.

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Dannonnire.

Von den dänischen Stutereyen sagt Pon-toppidan. sie waren vor Zeiten häufiger, alsitzt gewesen, da man einaeschen, daß der Och-senhandel und die sogenannten Hollandereyeneinträglicher wären. Der Vers. verdient überdiesen Punkt selbst nachgelesen zu werden. —In Ansehung des Haares pflegen sie größten-teils Kastanienbraun oder schwarz, zum Theilauch Apfelschimmel, nur wenige aber gelb, fahloder weiß zu seyn. Eines von den Dingen,welche die dänischen Pferde besonders ansehnlichmachen, ist ihr langer und vollständiger Schweifwelcher auch in guten Ställen nicht geläminet!sondern bloß mit einem wollenen Lappen, desSchweißes wegen, abgetrocknet wird/ und zwareine Locke nach der andern. Vorzüglich hütetman sich, ohne Noth ja nie'ein Haar auszu«reißen.

Deutschland *) ist mit sehr schönen Pfer-den versehen. Die ungewöhnliche Schwere Undder Mangel eines starken oder langen AthemSpflegen ihre Hauptfehler auszumachen, ob siegleich meistentheflü von arabischen, türkischen,auch wohl von spanischen, italienischen, und inneueren Zeiten besonders von englischen Pferdenabstammen, womit man die Stutereyen unter-hält. Sonst war das Vorurcheil gegen die ein-heimischen Pferde sehr groß, und man glaubtesie zum geschwinden Laufen, z. B. zur Jagd,»richt gebrauchen zu können. Seitdem man abermehrere Sorgfalt auf die einheimischen Sture«reyen gewendet hat, zieht man in mehreren Ge-gen»

') Man lese «»» den deutschen Pferde« denNeukastel Ic.x.s> j.s. und Hrrrn »»l, Rritzenst. !. c.x.7.'t,v.tst