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Pferd.
„Genug, das Ganze ist ein gedrungenesregelmäßig gebautes Schöne, an welchem selbstder seyn wollende, sich am Schreibepult dieseKenntnisse erworben habende Pferdekenncr. derfür die richtige Form jedes einzelnen Theiles ei-nen Maßstab angibt, nichts zu tadeln findet,das übrigens mehr in einem praktischen Gefühl,als in einer spekulativischen Theorie der geome-trischen Gleichheit besteht."
„Voll Energie, die aus jeder seiner Bewe-gungen hervorleuchtet, tritt eS mit vollem Feuerdaher, in einem Schritt, der weder zu schlep-pend, wie der Gang de< Pohlen, noch zu erha-ben, wie das Piafiren des Spaniers, rein undgleichförmig ist."
„Mit welchem Anstande, der seine Abkunftverräth, galoppirt es in abgemessenen Cadencen,in einer sanften Bewegung für den Reiter da-her! Man sehe die Fig. 6416., wo ein Meck-lenburger von reiner Abkunft gezeichnet ist *)."
„Unter allen Pferden hat der Mecklenbur-ger das gemäßigste Temperament; man trift sei«ten ein Pferd unter ihnen, das entweder zufeurig oder zu phlegmatisch wäre. Bey der ge-ringsten Anregung zu einem geschwinder« Gangekommt es dem Willen seines Reiters nach, undeben so ruhig, so langsam dahin schleichend kehrtes wieder aus dem erstem zurück, wenn es durchdie Faust deS Reiters nur unmerklich Verhaltenwird."
„Man findet selten einen Mecklenburger,der im Stall böse wäre. Zutraulich folgt er
sei-
*) Düse Figur, stellt eigentlich den Stallmeister der Leipzi-ger Universität, Herrn Richter »or, wie er im JahreI78Y auf einem mecklenburgischen Pferde, dem Joli, sit-zend, abgebildet werden-